Evangelium Tag für Tag

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  • Montag, 18 November 2019 : Erstes Buch der Makkabäer 1,10-15.41-43.54-57.62-64.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    In jenen Tagen ging aus den Nachfolgern Alexanders des Großen ein besonders gottloser Spross hervor, Antiochus Epiphanes, der Sohn des Königs Antiochus. Er war als Geisel in Rom gewesen und trat im Jahr 137 der griechischen Herrschaft die Regierung an. Zu dieser Zeit traten Verräter am Gesetz in Israel auf, die viele (zum Abfall) überredeten. Sie sagten: Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht. Dieser Vorschlag gefiel ihnen, und einige aus dem Volk fanden sich bereit, zum König zu gehen. Der König gab ihnen die Erlaubnis, nach den Gesetzen der fremden Völker zu leben. Sie errichteten in Jerusalem eine Sportschule, wie es bei den fremden Völkern Brauch ist, und ließen bei sich die Beschneidung rückgängig machen. So fielen sie vom heiligen Bund ab, vermischten sich mit den fremden Völkern und gaben sich dazu her, Böses zu tun. Damals schrieb der König seinem ganzen Reich vor, alle sollen zu einem einzigen Volk werden und jeder solle seine Eigenart aufgeben. Alle Völker fügten sich dem Erlass des Königs. Auch vielen Männern aus Israel gefiel der Gottesdienst, den er angeordnet hatte; sie opferten den Götterbildern und entweihten den Sabbat. Am fünfzehnten Kislew des Jahres 145 ließ der König auf dem Brandopferaltar den unheilvollen Gräuel aufstellen; auch in den Städten Judäas ringsum baute man Altäre. Vor den Haustüren und auf den Plätzen opferte man Weihrauch. Alle Buchrollen des Gesetzes, die man fand, wurden zerrissen und verbrannt. Wer im Besitz einer Bundesrolle angetroffen wurde oder zum Gesetz hielt, wurde aufgrund der königlichen Anordnung zum Tod verurteilt. Dennoch blieben viele aus Israel fest und stark; sie aßen nichts, was unrein war. Lieber wollten sie sterben, als sich durch die Speisen unrein machen und den heiligen Bund entweihen. So starben sie. Ein gewaltiger Zorn lag auf Israel. […]

  • Montag, 18 November 2019 : Psalm 119(118),53.61.134.150.155.158.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Zorn packt mich wegen der Frevler, weil sie deine Weisung missachten. Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln, vergesse ich deine Weisung nicht. Erlöse mich aus der Gewalt der Menschen; dann will ich deine Befehle halten. Mir nähern sich tückische Verfolger; sie haben sich weit von deiner Weisung entfernt. Fern bleibt den Frevlern das Heil; denn sie fragen nicht nach deinen Gesetzen. Wenn ich Abtrünnige sehe, empfinde ich Abscheu, weil sie dein Wort nicht befolgen. […]

  • Montag, 18 November 2019 :
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    […]

  • Montag, 18 November 2019 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 18,35-43.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten? Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber. Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott. […]

  • Montag, 18 November 2019 : Kommentar Hl. Gregor der Große
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Beachten wir, dass der Blinde wieder sehend wird, als Jesus sich Jericho nähert. Jericho bedeutet „Mond“, und in der Heiligen Schrift ist der Mond das Symbol für das Fleisch, das zur Vergänglichkeit verurteilt ist: Er nimmt zu einer bestimmten Zeit des Monats ab und symbolisiert so den Untergang unseres dem Tod geweihten Menschseins. Nun gibt unser Schöpfer, als er sich Jericho nähert, dem Blinden das Augenlicht zurück. Indem er sich zu unserem Nächsten macht, da er das Fleisch samt dessen Sterblichkeit annimmt, gibt er dem Menschengeschlecht das Licht zurück, das wir verloren hatten. Weil Gott unsere Natur annimmt, hat der Mensch Zugang zur göttlichen Natur. Mit Fug und Recht wird die Menschheit in diesem Blinden dargestellt, der bettelnd am Wegrand sitzt; denn die Wahrheit sagt von sich selbst: „Ich bin der Weg“ (Joh 14,6). Wer den Glanz des ewigen Lichts nicht kennt, ist wahrlich blind. Wenn er aber anfängt, an den Erlöser zu glauben, dann „sitzt er am Wegrand“. Wenn er nun, während er glaubt, es versäumt, das Geschenk des ewigen Lichtes zu erflehen, wenn er sich weigert, darum zu bitten, dann bleibt er ein Blinder am Wegrand – er macht sich nicht zu einem Bittsteller […] Ach, dass doch jeder Mensch, der erkennt, dass die Finsternis aus ihm einen Blinden macht, jeder Mensch, der begreift, dass ihm das ewige Licht fehlt, aus tiefstem Herzen schreien, mit seinem ganzen Verstand schreien möge: „Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!&ldquo […]