Evangelium Tag für Tag

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  • Freitag, 3 Dezember 2021 : Buch Jesaja 29,17-24.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Nur noch kurze Zeit, dann verwandelt sich der Libanon in einen Garten, und der Garten wird zu einem Wald. An jenem Tag hören alle, die taub sind, sogar Worte, die nur geschrieben sind, und die Augen der Blinden sehen selbst im Dunkeln und Finstern. Die Erniedrigten freuen sich wieder über den Herrn, und die Armen jubeln über den Heiligen Israels. Denn der Unterdrücker ist nicht mehr da, der Schurke ist erledigt, ausgerottet sind alle, die Böses tun wollen, die andere als Verbrecher verleumden, die dem Richter, der am Tor sitzt, Fallen stellen und den Unschuldigen um sein Recht bringen mit haltlosen Gründen. Darum – so spricht der Herr zum Haus Jakob, der Herr, der Abraham losgekauft hat: Nun braucht sich Jakob nicht mehr zu schämen, sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen. Wenn das Volk sieht, was meine Hände in seiner Mitte vollbringen, wird es meinen Namen heilighalten. Es wird den Heiligen Jakobs als heilig verehren und erschrecken vor Israels Gott. Dann kommen die Verwirrten zur Einsicht, und wer aufsässig war, lässt sich belehren. […]

  • Freitag, 3 Dezember 2021 : Psalm 27(26),1.4.13-14.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel. Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden. Hoffe auf den Herrn, und sei stark! Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn! […]

  • Freitag, 3 Dezember 2021 :
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    […]

  • Freitag, 3 Dezember 2021 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 9,27-31.
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    In jener Zeit, als Jesus vorüber ging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend. […]

  • Freitag, 3 Dezember 2021 : Kommentar Symeon der Neue Theologe
    am 1. Januar 1970 um 0:00

    Mein Meister, Christus, mein Meister, der die Seelen rettet, Gott, Herr aller Mächte, der sichtbaren und der unsichtbaren, der alles geschaffen hat, was im Himmel ist, und was über dem Himmel ist, was unter der Erde ist, aber auch, was auf der Erde ist. […] Du hältst alles in deiner Hand. Denn deine Hand ist es, o Herr, diese große Kraft, die den Willen deines Vaters vollbringt, die formt, verwirklicht, erschafft und lenkt auf unaussprechliche Weise. Sie [deine Hand] ist es also, die auch mich geschaffen und aus dem Nichts ins Dasein gerufen hat. Ich wurde in diese Welt hineingeboren und habe dich gar nicht erkannt, dich, den guten Herrn, dich, meinen Schöpfer, der mich gebildet hat; und ich war in der Welt wie ein Blinder, so als gäbe es keinen Gott, weil ich meinen Gott nicht erkannte. Dann hattest du Mitleid und schautest auf mich; du hast mich bekehrt, indem du dein Licht in meiner Finsternis aufstrahlen ließest, und du hast mich an dich gezogen, o mein Schöpfer. Nachdem du mich aus der Tiefe des Abgrunds geholt hattest, […] weg von den Begierden und Vergnügungen dieser Welt, hast du mir den Weg gezeigt und mir einen Führer gegeben, dass er mich hinführe zu deinen Geboten. Ich folgte ihm, ich folgte ihm ohne Bedenken. […] Als ich nun auch dich sah, dich den guten Meister, dort zusammen mit meinem Führer und mit meinem Vater, da verspürte ich eine unaussprechliche Liebe und Sehnsucht. Glaube und Hoffnung lagen schon hinter mir, und ich sagte: „Da – ich sehe die künftigen Güter (vgl. Hebr 10,1), das Himmelreich ist da. Ich sehe sie vor meinen Augen, die Güter, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“ (vgl. Jes 64,3; vgl. 1 Kor 2,9). […]